Zwissler, Emil

(1867-1912)

1867 Geboren am 14. Juli, in Bad Urach. Sohn des dortigen Seminarmusiklehrers.
Studium am Stuttgarter Konservatorium u.a. bei Immanuel Faisst, Percy Goetschius und Wilhelm Speidel.
Weitere Studien in Berlin u.a. Orgel bei Karl August Haupt (1810-1891), Komposition bei Bargiel umd Cello bei Haussmann.
1885 Im Prüfungskonzert spielt Zwissler Präludium G-Dur, op. 37,2 von Mendelssohn an der WEIGLE-Orgel, op. 79, III/P 48 in der Stuttgarter Johanneskirche.
1892 Übersiedlung nach Dayton, Ohio, USA. Musikprofessor und Chordirektor.
1897 Musikdirektor und Organist an der Stadtkirche Ludwigsburg als Nachfolger von Albert Braun. Dort die WALCKER-Orgel, op. 155, IIP/31 von 1858.
Gründung des Ludwigsburger Oratorienvereins. Aufführung großer Musikwerke. Leiter des Gymnasialorchesters.
1912 Gestorben am 3. Juni in Ludwigsburg.

Komponist von Liedern, Klavier-, Chor-, Kammer- und Orchestermusik, eine Symphonie. Cellist. In Ludwigsburg ist eine Straße nach ihm benannt.

Orgelwerke

Betiräge im Präludienbuch von Trautner:
- Nr. 78b: O Durchbrecher aller Bande - Nr. 84b O wie selig
- Nr. 85c Ringe recht, wenn Gottes Gnade
- Nr. 87b Schwing dich auf zu deinem Gott

Quellen

- Frank/Altmann Tonkünstlerlexikon
- Ludwigsburger Zeitung, 4.6.1912, S. 2
- Ludwigsburger Geschichtsblätter. 14/1960
- Urania: Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel, Band 42, 1885