Keilbach, Eugen

(1862-1937)

1862 Geboren am 17. November in Erbach (Alb-Donaukreis).
1887 Vikar in Schönenberg.
1888 Vikar in Neckarsulm.
1892 Kaplanvertreter Warthausen.
1895 Pfarrer in Oeffingen, Lkr. Ludwigsburg
1902 Diözesanpräses des Cäcilienvereins der Diözese Rottenburg.
1912 Päpstliches Ehrenkreuz (Pro Ecclesia et Pontifice).
1917 Pfarrer in Ummendorf. Leitung des Musikvereins Ummendorf (kriegsbedingt).
1920 Keilbach gründet eine Kirchenmusikschule in Ummendorf mit eigenem Musikverlag Keilbach. Einer der Dozenten der Kirchenmusikschule ist Hugo Treiber.
1929 Pfarrer im Ruhestand in Berg bei Tettnang.
1931 Niederlegung des Amtes des Diözesanpräses des Cäcilienvereins. Nachfolger wird Otto Gauss.
1937 Gestorben am 11. September.


Keilbach war Verfasser und Herausgeber von Liederbüchern und Orgelsammlungen.
Als bischöflicher Orgelrevident nachgewiesen:

1920 Donzdorf, Neubau der SPÄTH-Orgel op. 225 II/P 28.
1931 Taldorf, Neubau der REISER-Orgel op. 115, II/P 15.
1934 Baienfurt, Neubau der REISER-Orgel op. 137, II/P 15.

Orgelwerke

- Sammlung von Vor- Zwischen und Nachspielen für Orgel zu den Liedern des Gesangbuchs für die Diözese Rottenburg. Heft I. Lieder der Advents- und Weihnachtszeit nebst Schlußantiphon: Erhabne Mutter. Verlag v. F. Schmidt in Heilbronn, 1905.

- Sammlung von Vor- Zwischen und Nachspielen für Orgel zu den Liedern des Gesangbuchs für die Diözese Rottenburg. Heft II. Gesammelt unter Mitwirkung von württtembergischen Kirchenmusikern von E. Keilbach. Diözesanpräses des Cäcileinverins u. Pfarrer in Oeffingen. Verlag v. F. Schmidt in Heilbronn, 1905.

Quellen

- Albert Angele, Ummendorf und Umgebung, Selbstverlag Ummendorf 1954;
3. unveränderte Auflage; Bad Schussenried 1997, S. 151

- Mitteilung des Diözesanarchivs Rottenburg, vom 12.06.2011

- Mitteilung von Orgelforscher Wolfgan Manecke, Bad Schussenried. 9.06.2011

- Adolf Kriessmann: Geschichte der katholischen Kirchenmusik in Württemberg, Schultheiß, Stuttgart, 1939

- Historische Orgeln in Oberschwaben. Der Landkreis Biberach. Wolfgang Manecke und Johannes Mayr.
Schnell & Steiner, Regensburg, 1995.